Sie fragen - wir antworten
- Kann man durch die Laserbehandlung blind werden?
- Kann der Laserstrahl das Auge beschädigen?
- Wird der Sehfehler 100 %ig behoben?
- Wie oft ist eine Laserbehandlung pro Auge möglich?
- Wie lange hält die Korrektur der Laserbehandlung an?
- Gibt es Nebenwirkungen?
- Können eventuell Dauerschäden auftreten ? Wenn ja, welche?
- Gibt es eventuell Spätfolgen und können diese schon zum jetzigen Zeitpunkt beurteilt werden?
- Was kann im schlimmsten Fall passieren?
- Bestehen Erfahrungen über längere Zeit (Langzeiterfahrungen)?
- Wie lange dauert die Laserbehandlung?
- Welcher Zeitabstand liegt zwischen den OPs der beiden Augen?
- Wie lange ist man nach der Operation arbeitsunfähig
- Hat man Schmerzen?
- Was kostet die Behandlung? Was zahlt die Krankenkasse?
- Was ist mit bzw. bei altersbedingter Sehschwäche?
1. Kann man durch die Laserbehandlung blind werden?
Nein, denn der Laserstrahl wirkt nur an der obersten Schicht des Auges. Das Auge wird vor der OP exakt vermessen und der maximale Abtrag des Lasers wird auf 20% der Hornhautdicke begrenzt. Da die Eindringtiefe nur gering ist, ist eine Verletzung der tieferen Schichten (z. B. Linse, Netzhaut usw.) nicht möglich.
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2. Kann der Laserstrahl das Auge beschädigen?
Nein. Der Laserstrahl führt einen schonenden Abtrag des Hornhautgewebes durch. Die Laserbehandlung erfolgt computergesteuert und wird immer vom Operateur und den Assistenten per Mikroskop und Monitor kontrolliert. Der Ablauf kann zu jedem Zeitpunkt unterbrochen und auch wieder aufgenommen werden. Der Laser ist außerdem mit einem sogenannten Eyetrackersystem ausgestattet, das dafür sorgt, dass die zu behandelnde Zone immer im Zentrum des Auges liegt. D.h., falls man während der Behandlung das Auge bewegt, steuert der Eyetracker den Laser automatisch nach oder unterbricht die Laserbehandlung.
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3. Wird der Sehfehler 100 %ig behoben?
Der Laser arbeitet äußerst präzise. Somit ist, abhängig von der Ausgangsrefraktion (dem Grad der Fehlsichtigkeit), eine Korrektur der Sehschwäche bis zu 100% möglich. Geringe Restrefraktionen können mit schwachen Sehhilfen (z.B. für Autofahrten) ausgeglichen werden.
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4. Wie oft ist eine Laserbehandlung pro Auge möglich?
Die Grenze für eine wiederholte Laserbehandlung ist die Hornhautdicke, denn eine Restdicke von 250 µm (entspricht 0,25 mm) ist aus biostatischen Gründen erforderlich. Bei durchschnittlicher Hornhautdicke ließe sich eine Behandlung mehrfach korrigieren.
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5. Wie lange hält die Korrektur der Laserbehandlung an?
Prinzipiell hält die Korrektur der Fehlsichtigkeit das ganze Leben. Jedoch kann die altersbedingte Verschlechterung der Sehleistung (Altersweitsichtigkeit) die erreichte Korrektur der Fehlsichtigkeit beeinflussen. Eine Reduktion der Sehleistung durch Wachstum des Auges und somit einer Längenveränderung des Augapfels können bei jungen Patienten auftreten und das Ergebnis verändern. Diese Veränderungen sind vom Betrag her allerdings meist wesentlich geringer als die vorher bestehende Fehlsichtigkeit.
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6. Gibt es Nebenwirkungen?
Nach der Behandlung kommt es zu leichten Beeinträchtigungen der Sehleistung, die in der Regel unerheblich und vorübergehend sind. Dadurch kann z.B. - eine vermehrte Blendempfindlichkeit (vor allem nachts) - die Wahrnehmung von ringförmigen Lichtreflexen um Lichtquellen - eine reduzierte Sehschärfe in der Dämmerung auftreten. Gelegentlich tritt auch ein vorübergehendes Fremdkörpergefühl im behandelten Auge oder eine kurzzeitig auftretende, ungefährliche Erhöhung des Augeninnendrucks auf.
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7. Können eventuell Dauerschäden auftreten ? Wenn ja, welche?
Eine Trübung der Hornhaut durch Vernarbung kann bisweilen als Folge von Entzündungen auftreten. Diese Störung verschwindet im allgemeinen nach einiger Zeit wieder, kann jedoch auch im Rahmen einer Nachbehandlung mit dem Laser entfernt werden. Diese Entzündungen sind äußerst selten. Engmaschige Kontrollen nach der Behandlung garantieren eine frühzeitige Erkennung und Vermeidung von eventuellen Komplikationen, in erster Linie auch von Entzündungen, die dann durch den Einsatz von Antibiotika beherrschbar sind. Wichtig sind tägliche Kontrollen bis zum Abschluß der ersten Heilungsphase nach ca. 2 bis etwa 4 Tagen.
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8. Gibt es eventuell Spätfolgen und können diese schon zum jetzigen Zeitpunkt beurteilt werden?
Spätfolgen sind nach heutigem Stand (20 Jahre Erfahrung und weltweit 20 Millionen Behandlungen) der Erkenntnisse ziemlich unwahrscheinlich und nicht zu erwarten, allerdings auch nicht 100%ig auszuschließen.
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9. Was kann im schlimmsten Fall passieren?
Als seltene aber mögliche Effekte der Laserbehandlung sind zu nennen: - Es wird nicht die volle Korrektur der Fehlsichtigkeit erzielt. - Durch einen zu starken bzw. schwachen Behandlungseffekt kann es zur Über- oder Unterkorrektur des Auges kommen. Mögliche Abweichungen von der Idealrefraktion können mittels Korrekturbehandlung ausgeglichen werden.
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10. Bestehen Erfahrungen über längere Zeit (Langzeiterfahrungen)?
Vor über 20 Jahren wurden die ersten Laserbehandlungen bei Fehlsichtigkeit durchgeführt. Mit den hochentwickelten Lasern der Gegenwart werden mittlerweile weitaus bessere Ergebnisse erzielt als mit den damaligen Geräten. Derzeit ist ein sehr hoher Entwicklungsstand erreicht, in absehbarer Zeit sind keine umwälzenden Neuerungen zu erwarten. Aufgrund der guten Ergebnisse und der nun vorliegenden Erfahrungen sind die gängigen Behandlungsmethoden mit dem Excimer-Laser von Fachgremien anerkannte wissenschaftliche Verfahren zur Korrektur der Fehlsichtigkeit.
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11. Wie lange dauert die Laserbehandlung?
Die Vorbereitungszeit beträgt ca. 10 Minuten, die eigentliche Behandlung (Lasereinsatz) dauert im Regelfall wenige Sekunden pro Auge.
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12. Welcher Zeitabstand liegt zwischen den OPs der beiden Augen?
Je nach Indikation und Behandlungsart werden beide Augen an einem Tag behandelt.
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13. Wie lange ist man nach der Operation arbeitsunfähig?
In der Regel ist man je nach Behandlungsmethode 1-2 Tage arbeitsunfähig.
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14. Hat man Schmerzen?
In der Vorbereitungsphase der Behandlung erhält der Patient Augentropfen, die für eine schmerzfreie Behandlung sorgen.
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15. Was kostet die Behandlung? Was zahlt die Krankenkasse?
Private Krankenkassen übernehmen fallweise die Gesamtkosten, gesetzliche Krankenkassen zahlen gelegentlich Zuschüsse. Es besteht jedoch keine Verpflichtung, da es sich bei der Laserbehandlung um ein komfortmedizinisches Verfahren handelt. Die Kostenübernahme ist vom Einzelfall abhängig. Die Kosten können im Regelfall aber steuermindernd in Ansatz gebracht werden.
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16. Was ist mit bzw. bei altersbedingter Sehschwäche?
Die Symptome der Altersfehlsichtig können durch eine unterschiedliche Behandlungsstärke beider Augen stark reduziert werden. Das heißt für den Kurzsichtigen, dass ein Auge nicht ganz auskorrigiert wird, so dass Gegenstände in der Nähe weiterhin scharf gesehen werden können. Dieses optische System nennt man Monovision. Multifokale intraokulare Linsen können ähnlich wie die Gleitsichtbrille das Sehen sowohl in der Nähe und auch Ferne ermöglichen. Hierbei wird die körpereigene Augenlinse gegen eine Mehrstärkenlinse ausgetauscht.
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Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:
• DOG - Die wissenschaftliche Gesellschaft der Augenärzte >>>
• WaveLight - Der Spezialist für die Optik im Auge >>>
• DGLM - Deutsche Gesellschaft für Lasermedizin >>>
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